Mammographie oder Tomosynthese

Mammographie oder Tomosynthese

Ich hatte noch nie eine Mammographie. In der Radiologie werde ich gefragt, ob ich stattdessen gleich eine Tomosynthese machen lassen will. Das sei eine Weiterentwicklung der 2D-Mammographie auf 3D. Dadurch könnten auch kleinere Tumore in dichterem Gewebe dargestellt werden. Es müssten aber 110 Euro zugezahlt werden. Da ich eher kleine und feste Brüste habe, entscheide ich mich für diese Tomosynthese… eine gute Wahl, wie sich zeigen sollte.

Ich werde in einen kleinen Raum geführt, Oberkörper frei, mit einem weißen Gerät an das ich mich anlehnen soll. Die Assistentin fährt ein Tischchen in Position und legt meine Brust darauf, drückt meinen Oberkörper nach vorne und lässt dann eine Platte runterfahren, die meinen Busen samt dem Schlüsselbein in die Zange nimmt. Das Aufnahmegerät fährt im Bogen um die Platte herum, gerade so schnell dass die Schmerzen insgesamt zu ertragen sind.

Dann folgt die andere Seite.

Eine halbe Stunde später folgt das Arztgespräch. Ich soll mich erst einmal auf die Liege legen, und der Arzt untersucht meine beiden Brüste und Achseln nochmals gründlich mit dem Ultraschallgerät. Sehr gut, dass gleich eine Tomosynthese gemacht worden sei… denn mit der bloßen Mammographie hätte sich mein Tumor nicht darstellen lassen! Doch da ist er, ich wisse es ja wohl schon… da ist ein Tumor in meiner rechten Brust… sieht nicht gut aus, und die fünf Lymphknoten in der Achsel sind auch befallen!

Die dunkle Wolke um mich herum verfestigt sich.

Tomosynthese der Brust mit markiertem Brustkrebs

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