Wanderung ohne Auto: Geheimtipp Schafkopf

Wanderung ohne Auto: Geheimtipp Schafkopf

Diese schöne Wanderung verläuft auf durchwegs hübschen Wanderwegen und Bergpfaden zu einem kleinen, unscheinbaren Gipfel hinauf, dem Schafkopf. Er bietet meist ein ruhiges Plätzchen mit einem wunderschönen Blick zum Estergebirge und ins Tal auf Garmisch, mit den hohen Gipfeln des Wettersteingebirges dahinter.

♥  Start- und Zielbahnhof: Farchant 672 m  

♥  Dauer: 4 Stunden

♥  Länge der Wanderung: 10,8 km

♥  Höhenmeter: 780 m

♥  max. Höhe: ca. 1.380 m

♥  Anforderungen: Trittsicherheit, Schwindelfreiheit

Hütte: Nein! Getränk und Brotzeit mitnehmen!

Wanderung von Farchant auf den Schafkopf

Farchant erreicht der Zug (Richtung Garmisch) vom Hauptbahnhof München in einer guten Stunde. Vom Bahnhof Farchant geht es entlang der Bahnhofstraße, Gernweg und Spielleitenweg Richtung Westen bis zum Waldrand. Rechts oben ist am höchsten Punkt des bewaldeten Bergrückens das Gipfelkreuz des Schafkopf zu sehen.

Blick von Farchant ins Wetterstein Gebirge

Nach Süden reicht der Blick zu den hohen Gipfeln des Wetterstein-Gebirges. Hinter einem Spielplatz liegen die hübschen Steinkaskaden eines kleinen Wasserfalls, und laden besonders Kinder zum herumklettern ein.

Kaskaden Wasserfall am Fuss des Schafkopf

Aufstieg zum Schafkopf

Links neben dem Wasserfall beginnt der Wanderweg zum Schafkopf. Ein schmaler Pfad steigt im Wald höher, und quert dann den Bach an einer Felsstufe.

Querung am Wasserfall bei Farchant

Nach ein paar sanft ansteigenden Kehren durch Buschwerk und Wald wird ein Forstweg erreicht. Diesem kurz nach Links bis zur Kurve folgen, wo sich unser Wanderweg nach rechts fortsetzt.

Aufstieg durch einen Silberwald

Wunderschön schlängelt sich der Weg durch einen Silberwald, quert einen Ziehweg, und erreicht nach einem kleinen Felsen mit Wasserrillen eine Forststraße. (Hier mündet später wieder unser Abstiegsweg vom Gipfel).

Blick zum Gipfel des Schafkopf

Wir folgen der Forststraße nach rechts bis zur Kurve und gehen dort aber geradeaus, weiterhin Richtung Norden. Hoch oben ist wieder das Gipfelkreuz des Schafkopf zu sehen. 200 Meter weiter zweigen wir dann nach links auf einen hübschen Wanderweg ab.

Waldbad am Schafkopf

Allmählich wird der Weg nun etwas steiler, und klettert in einigen Serpentinen zum „Waldbad“ hinauf. Wasser sucht man hier jedoch vergebens. Es ist eine kleine Senke, die von einem Forstweg gekreuzt wird. Diesem folgen wir nach rechts und erreichen bald nach der Kurve den Aufstiegspfad zum Gipfel.

Aufstieg zum Gipfel des Schafkopf

Aufstiegspfad zum Schafkopf Gipfel

Der Weg durch den Bergwald wird nun zwar immer felsiger, aber nicht besonders steiler. Unterhalb der Gipfelfelsen des Schafkopf schwenkt der Pfad nach links und quert den sehr steilen Wiesenhang.

Gipfel des Schafkopf über Farchant mit Blick auf den Wank

Nach ein paar Kehren wird die bewaldete Bergschulter erreicht. Hier geht es nach rechts nur noch ein kurzes Stück flach hinauf zum Gipfelkreuz. Dort am Gipfel laden Bankerl und ein kleines Stück Wiese unterhalb vom Kreuz zur Rast ein.

Blick vom Schafkopf auf Garmisch und den Wetterstein

Ein schöner Platz um den herrlichen Blick über das Loisachtal und Garmisch-Partenkirchen, und in die werdenfelser Bergwelt zu genießen. Vom Estergebirge, über den Wank zu den Gipfeln des Wettersteingebirges, bis hin zur Kramerspitz. Weit hinten ragen auch ein paar Gipfel des Karwendel empor.

Abstieg vom Schafkopf

Abstieg

Wir folgen nur ein kurzes Stück dem Aufstiegsweg wieder zurück, bleiben dann aber auf der Schulter und wandern geradeaus am Grat entlang Richtung Westen. Bald wird der Pfad zu einem schönen breiten Wanderweg.

Schafkopf am Gratrücken entlang

Es geht dahin, mal auf, mal ab, der Weg wird breiter, dann wieder schmaler… bis bei einem Hinweisschild im spitzen Winkel links ein schmaler Pfad abzweigt.

Abzweigung zum Abstieg nach Farchant

Nach Farchant hinunter

In vielen Serpentinen schlängelt sich dieser Pfad knieschonend den steilen Berghang hinunter. Kaum jemand begegnet mir noch hier in dieser wildromantischen Landschaft.

Wildromantischer Abstieg nach Farchant

Das Gelände wird flacher, der Weg wieder breiter, und quert einen Forstweg bevor er über ein paar Stufen in eine Forststraße mündet.

Wanderweg nach Farchant

Du kannst nun dieser Forststraße ganz gemütlich folgen, oder gegenüber den schmalen Weg einschlagen, der etwas steiler eine Kehre abkürzt. Dort, wo dieser Weg wieder auf die Forststraße trifft, hast Du den Aufstiegsweg wieder erreicht. Auf bekanntem Wanderweg wieder zurück zum Wasserfall, und nach Osten in den Ort hinein zum Bahnhof Farchant.

Farchant mit Wetterstein im Hintergrund

Einkehr: keine Möglichkeit auf der Tour, in Farchant gibt es einige Restaurants und Cafes

Wanderung ohne Auto: Geheimtipp Schafkopf von Farchant bei Garmisch

Wanderungen in der näheren Umgebung:

  • Frühjahrswanderung mit leichter Kletterei auf den Kofel über Oberammergau
  • Rundtour übers Hörnle mit tollem Panorama von Unterammergau

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